Konzeption und methodisches Vorgehen: Work.Mood – Dashboard
Das Notion-Dashboard „Work.Mood“ wurde speziell für die Anforderungen eines agilen, kreativen Arbeitsalltags in der Selbstständigkeit entwickelt. Das Ziel ist es, maximale Struktur zu bieten, ohne visuelle Reizüberflutung zu erzeugen. Während der Arbeit wird das Dashboard kontinuierlich auf einem separaten Tablet angezeigt – skaliert auf den oberen Fokusbereich (Daily ToBe, Kalender und Brain.Dumping), um eine ablenkungsfreie Arbeitsumgebung zu gewährleisten.
Die Aufgabenverwaltung erfolgt in zwei Stufen: Im Hintergrund fungiert das „Backlog“ als zentrale Master-Datenbank mit Eigenschaften wie Aufgabenart, Priorität und Deadline. Dieses ist verbunden mit dem „Daily ToBe“, einem Kanban-Board, das als digitaler Tagessprint dient und nur die Status Tages.Fokus, Work.Flow und Done anzeigt.
Morgens werden maximal drei Aufgaben in den Fokus genommen.
Sobald eine Aufgabe in den Status Done verschoben wird, ändert sich ihr Status in der Master-Datenbank automatisch auf erledigt, und das Tagesboard wird aktualisiert.
Ein Kalender-Widget sorgt gleichzeitig für einen Überblick über wöchentliche geschäftliche und private Termine.
Um spontane Ideen während des kreativen Workflows sofort festzuhalten, ohne den roten Faden zu verlieren, dient das „Brain.Dumping“ als Wissensspeicher. In einer Gedanken-Inbox werden Ideen ungefiltert erfasst. Die Sortierung in die entsprechenden Vertiefungsräume („Kreative Chaos.Kiste“ für Produktideen oder „Private ToBe’s“) erfolgt beim Abend-Review.
Die größte Herausforderung bestand in der Datenbankvernetzung und der Vielzahl technischer Möglichkeiten und der Umsetzung der gewünschten Funktionen in die Praxis.
In Übereinstimmung mit der KI-Management-Weiterbildung wurde eine generative KI als interaktiver Sparringspartner eingesetzt, um logische Verknüpfungen zu testen.
Die aktuelle Trennung über Vertiefungsräume hat sich als die stabilste Lösung erwiesen.
Ausblick: Zukünftig ist geplant, die Verknüpfung zwischen dem Backlog und der Gedanken-Inbox des Brain.Dumpings technisch enger zu gestalten. Zudem soll eine zusätzliche Datenbank für einen 4-Wochen-Review-Zyklus implementiert werden, um ausgereifte Ideen strategisch in den operativen Tagessprint zu überführen.